Hackathon
Hochschule Ansbach
MöglichMacher
Prof. Johannes Hähnlein
Nachwuchsprofessor für KI-gestütztes Innovationsmanagement
Der Hackathon der Hochschule Ansbach vereint, was im Hochschulalltag selten zusammenkommt: reale Unternehmensherausforderungen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und unternehmerisches Denken. Das in 20 Studiengängen verankerte Lehrformat hat sich zu einer zentralen Innovationsplattform der Region entwickelt. Rund 250 Studierende haben bereits gemeinsam mit 15 Partnerunternehmen innovative Lösungen für konkrete Zukunftsfragen erarbeitet.
Laudatio (Martin Wessel, Center for Digital Technology and Management)
Was hier gelungen ist, ist bemerkenswert: ein No-Code-Format, das nicht Programmierung, sondern Problemlösung in den Mittelpunkt stellt, curricular verankert ist in über 20 Studiengängen, getragen von Unternehmens-Challenges. 250 Studierende, 15 Partnerunternehmen, eine ganze Hochschulregion als Innovationsplattform. Hinter diesem Erfolg stehen Menschen, die das möglich gemacht haben. Mein besonderer Dank gilt Prof. Johannes Hähnlein, Prof. Dr. Michael Walter und Prof. Dr. Carolin Durst für ihren interdisziplinären Antrieb sowie Ramona Grimm, Sophia Reiner, Hendrik Dietrich und Michael Fried aus der Gründungsberatung für ihr Herzblut und ihre Ausdauer. Sie alle setzen nicht erst bei der Gründung an, sondern beim Mindset. Sie zeigen Studierenden: Du kannst echte Probleme lösen. Dafür sage ich von Herzen im Namen der Jury: Herzlichen Glückwunsch und Dankeschön.
Ziele
Das Projekt verfolgt das Ziel, unternehmerisches Denken und Eigeninitiative bei Studierenden frühzeitig zu fördern. Im Mittelpunkt steht der Hackathon als praxisorientiertes Format, das Teilnehmenden ermöglicht, ihre Fähigkeiten im interdisziplinären Team anzuwenden und konkrete Herausforderungen eigenständig zu bearbeiten. Dadurch werden Selbstwirksamkeit, Problemlösungskompetenz und unternehmerische Orientierung gestärkt.
Das Projekt setzt bewusst bereits vor einer möglichen Gründung an und fördert die Entwicklung eines unternehmerischen Mindsets. Die im Hackathon gewonnenen Erfahrungen motivieren viele Studierende, sich anschließend intensiver mit unternehmerischen Fragestellungen auseinanderzusetzen – sei es durch die Weiterentwicklung eigener Gründungsideen oder durch die Übernahme innovativer Rollen in bestehenden Unternehmen.
Erfolge
Der Hackathon hat sich als innovatives und nachhaltig verankertes Lehrformat etabliert. Sein niedrigschwelliger No-Code-Ansatz ermöglicht Studierenden aller Fachrichtungen die Teilnahme und stellt die gemeinsame Entwicklung praxisnaher Lösungen in den Mittelpunkt. Als curricular verankertes Wahlpflichtmodul in über 20 Studiengängen ist das Format fester Bestandteil der Lehre und erreicht seit 2022 jährlich zahlreiche Bewerbungen auf die begrenzten Teilnahmeplätze.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Start-ups, öffentlichen Einrichtungen und weiteren regionalen Partnern ist der Hackathon als Innovationsplattform etabliert. Die Kooperationen schaffen praxisnahe Lerngelegenheiten und fördern den Transfer zwischen Hochschule und Praxis. Erste Gründungsteams, weiterführende Kooperationen mit Unternehmen sowie die Beteiligung weiterer Hochschulen im Rahmen von Impact E³ verdeutlichen die Wirkung und Reichweite des Formats. Die strukturelle Verankerung im Studium, die finanzielle Beteiligung der Praxispartner sowie die skalierbare Konzeption sichern seine langfristige Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit.
Bewerbungsvideo
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Weitere InformationenPressekontakt
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