Bayerischer Hochschulpreis Entrepreneurship 2026
Zum dritten Mal wurde am 14. Juli 2026 an der Ludwig-Maximilians-Universität München der MöglichMacher – Bayerischer Hochschulpreis Entrepreneurship vergeben. Mit diesem Preis würdigen das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. herausragende Leistungen für die Entrepreneurship- und Gründungsförderung an bayerischen Hochschulen. Insgesamt wurden Geldpreise im Wert von 65.000 € übergeben.
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Preisträger 2026

1. Preis Universität (15.000 €)
TUM Entrepreneurial Masterclass, Technische Universität München
Die TUM Entrepreneurial Masterclass (EMC) ist ein Exzellenzprogramm der Technischen Universität München und UnternehmerTUM. Herausragende Masterstudierende verbinden ihre Abschlussarbeit mit einem unternehmerischen Vorhaben, der Weiterentwicklung des unternehmerischen Ökosystems oder der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Die EMC fördert unternehmerisches Denken und schafft durch strukturierte Betreuung, Coaching und Netzwerkzugang echten gesellschaftlichen Mehrwert.
Die Jury entschied sich in diesem Jahr, den zweiten Preis in der Kategorie Universitäten zu gleichen Teilen an zwei Bewerberinnen zu vergeben.

2. Preis Universität (5.000 €)
Mission: Hilf Oma!, Universität Bayreuth
Mission: Hilf Oma! ist ein 6-monatiges Innovationsformat der Universität Bayreuth. Interdisziplinäre Studierendenteams entwickeln unternehmerische Lösungen für Menschen Ü70 zu Einsamkeit und Pflege. In Workshops, Feldtests und Austauschformaten arbeiten sie mit der Zielgruppe sowie Praxispartnern aus Sozialwirtschaft und Start-ups zusammen. Das Programm stärkt sozialunternehmerische Kompetenzen, fördert Gründungspotenziale im sozialen Bereich und baut eine nachhaltige Innovations-Community auf.

2. Preis Universität (5.000 €)
LMU Innovation Incubator, Ludwig-Maximilians-Universität München
An der Ludwig-Maximilians-Universität München entstehen herausragende Forschungsergebnisse mit Innovationspotenzial. Mit dem LMU Innovation Incubator schafft die LMU gezielt den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Anwendung: Das fakultätsübergreifende Programm unterstützt Forschende und Studierende dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln, auf Praxistauglichkeit zu prüfen und in konkrete Lösungen zu überführen. Im Anschluss werden die Teams an den Spin-off Service angebunden, der bspw. bei Einwerbung von Fördermitteln unterstützt.

1. Preis Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technische Hochschulen (15.000 €)
Hackathon, Hochschule Ansbach
Der Hackathon der Hochschule Ansbach vereint, was im Hochschulalltag selten zusammenkommt: reale Unternehmensherausforderungen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und unternehmerisches Denken. Das in 20 Studiengängen verankerte Lehrformat hat sich zu einer zentralen Innovationsplattform der Region entwickelt. Rund 250 Studierende haben bereits gemeinsam mit 15 Partnerunternehmen innovative Lösungen für konkrete Zukunftsfragen erarbeitet.

2. Preis Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technische Hochschulen (10.000 €)
StageHERo, Female Founders Nordbayern – vertreten durch die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Mit StageHERo haben die Hochschulen des Verbunds „Female Founders Nordbayern“ ein hochschulübergreifendes Pitch-Event im Umfeld des Förderprogramms exist Women geschaffen. Stellvertretend eingereicht von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (TH Nürnberg), bringt StageHERo die exist Women Stipendiatinnen der Hochschule Ansbach, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Universität Bayreuth, der Hochschule Coburg und der TH Nürnberg zusammen.

Preis Kunst- und Musikhochschulen (15.000 €)
Akademie Galerie Nürnberg, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Mit der Akademie Galerie Nürnberg schafft die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg seit 2020 einen professionellen Ausstellungsraum, in dem Studierende ihre künstlerischen Projekte unter realen Bedingungen entwickeln, präsentieren und erproben können. Die Galerie verbindet künstlerische Ausbildung, Professionalisierung, Öffentlichkeit und Unternehmertum und bildet damit eine wichtige Brücke zwischen Studium und Berufspraxis. Studierende werden bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Ausstellungsprojekte begleitet, sammeln Praxiserfahrungen und setzen sich frühzeitig mit den Anforderungen einer selbstständigen künstlerischen Tätigkeit auseinander.
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Pressekontakt
Janina Amendt
HOCHSPRUNG – Das bayerische Entrepreneurship-Netzwerk
Projektleitung
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Tel.: 089 /218072235
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Martina Bischoff
BayZiel – Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre
Kommunikation Geschäftsbereich Praxis und Transfer
Atelierstr. 1, 81671 München
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